Immobilienpreise Krefeld 2026 – Preise, Trends und Tipps
Immobilienmarkt Krefeld
Kauf- und Mietpreise
Wie entwickelt sich der Immobilienmarkt in Krefeld 2025?
Dieser Überblick liefert aktuelle Immobilienpreise in Krefeld, erklärt die wichtigsten Trends und gibt praktische Tipps – für alle, die in Krefeld eine Wohnung kaufen oder ein Haus verkaufen möchten.
Inhaltsverzeichnis:
Preise und Trends im Überblick
Die Immobilienpreise in Krefeld liegen 2026 weiterhin auf einem stabilen Niveau. Je nach Datenquelle, Objektart, Lage, Baujahr und energetischem Zustand ergeben sich unterschiedliche Durchschnittswerte. Für eine erste Orientierung lassen sich folgende Werte heranziehen:
| Immobilienart | Orientierung 2026 |
| Eigentumswohnungen | ca. 2.430–2.660 €/m² |
| Häuser | ca. 3.320–3.350 €/m² |
| Mietwohnungen, Angebotsmieten | ca. 10,97 €/m² |
| Miethäuser, Angebotsmieten | ca. 12,58 €/m² |
Immowelt weist für Krefeld im Mai 2026 einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.429 €/m² für Eigentumswohnungen und 3.322 €/m² für Häuser aus. Engel & Völkers nennt für Q1/2026 2.661 €/m² für Eigentumswohnungen und 3.353 €/m² für Häuser. Die Unterschiede entstehen, weil Portaldaten meist Angebotspreise bzw. modellierte Marktwerte abbilden, während die amtlichen Daten des Gutachterausschusses auf tatsächlich registrierten Kaufverträgen beruhen.
Abb. 1: Durchschnittliche Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Krefeld von 2017 bis 2026 in Euro pro Quadratmeter. Quelle: Immowelt, Stand Mai 2026 / eigene Darstellung.
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Wie entwickeln sich Angebot, Nachfrage und beliebte Stadtteile in Krefeld?
Die Nachfrage in Krefeld bleibt selektiv. Gut gelegene, gepflegte und energetisch zeitgemäße Immobilien sind weiterhin gefragt. Käufer prüfen jedoch genauer als in den Boomjahren: Finanzierung, Modernisierungskosten und laufende Energiekosten beeinflussen die Preisbereitschaft deutlich stärker als früher.
Besonders gefragt bleiben familiengerechte Häuser mit Garten, gepflegte Eigentumswohnungen in guten Wohnlagen sowie Immobilien mit klar kalkulierbarem Sanierungsaufwand. Gleichzeitig sorgt das höhere Angebot in einigen Segmenten dafür, dass Käufer mehr vergleichen und stärker verhandeln.

Beliebte und wertstabile Lagen:
- Bockum, Verberg und Traar – ruhige Wohnlagen, viel Grün, gute Infrastruktur
- Hüls und Uerdingen – gewachsene Stadtteile mit eigener Infrastruktur und hohem Freizeitwert
- Forstwald und Fischeln – nachgefragte Wohnlagen mit familienfreundlichem Umfeld
- Linn – historisches Ambiente mit besonderem Charakter
- Oppum und Gartenstadt – interessante Lagen für Käufer, die Preis-Leistungs-Verhältnis und Anbindung kombinieren möchten
Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen bleiben deutlich. Immowelt nennt für Mai 2026 beispielsweise höhere durchschnittliche Quadratmeterpreise in Verberg, Traar, Forstwald, Bockum und Hüls, während Stadtmitte und Dießem/Lehmheide im Durchschnitt günstiger ausgewiesen werden.
Weniger Dynamik gibt es bei Immobilien mit hohem Modernisierungsbedarf, schwieriger Mikrolage oder unklarer energetischer Perspektive. Hier entscheidet die Preisfindung stärker darüber, ob ein Objekt zügig verkauft wird oder lange in den Portalen sichtbar bleibt.
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Welche Immobilienarten sind in Krefeld aktuell gefragt – Wohnungen, Häuser oder Mehrfamilienhäuser?
- Eigentumswohnungen: Eigentumswohnungen bleiben für Singles, Paare, Kapitalanleger und ältere Käufer interessant. Besonders gefragt sind gut geschnittene Wohnungen mit Balkon, Aufzug, Stellplatz und solider Energieeffizienz. Bei Wohnungen zeigen die amtlichen Indexreihen für Weiterverkäufe 2025 einen Wert von 124,2 auf Basis 2020 = 100; 2024 lag der Index bei 118,5. Das spricht für eine weitere Erholung in diesem Segment.
- Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser: Häuser bleiben in Krefeld stark nachgefragt, allerdings nicht mehr um jeden Preis. Laut Gutachterausschuss lag der Median bei Weiterverkäufen 2025 bei 3.578 €/m² für freistehende Häuser, 3.333 €/m² für Doppelhäuser, 2.915 €/m² für Reihenendhäuser und 2.968 €/m² für Reihenmittelhäuser.
- Mehrfamilienhäuser: Bei ertragsorientierten Objekten ist der Markt anspruchsvoller. Die Zahl der Kauffälle stieg 2025 zwar um 17 %, die Preise lagen laut amtlicher Auswertung aber 9 % niedriger als im Vorjahreszeitraum. Kapitalanleger rechnen also genauer und achten stärker auf Mieten, Zustand, Instandhaltungsrückstau und Rendite.
- Gewerbeimmobilien: Der Gewerbemarkt bleibt differenziert. Klassische Innenstadtlagen stehen stärker unter Druck, während funktionale Gewerbe- und Industrieobjekte je nach Lage und Nutzbarkeit weiterhin gefragt sind. Der amtliche Bericht weist für Gewerbe- und Industrieobjekte 2025 21 Kauffälle und einen Umsatz von 75,7 Mio. Euro aus.

Wie sehen die Prognosen und Empfehlungen für den Krefelder Immobilienmarkt 2026 aus?
Der Krefelder Immobilienmarkt dürfte 2026 insgesamt stabil bleiben. Die Zahl der Transaktionen hat wieder zugenommen, gleichzeitig bleiben Käufer preisbewusst. Gute Immobilien in gefragten Lagen können weiterhin solide Verkaufspreise erzielen. Schwächere Lagen, hoher Sanierungsbedarf oder unrealistische Preisvorstellungen führen dagegen schneller zu längeren Vermarktungszeiten.
Für Verkäufer bedeutet das: Ein erfolgreicher Verkauf hängt 2026 weniger von pauschaler Markteuphorie ab, sondern stärker von einer belastbaren Bewertung, einer klaren Zielgruppenansprache und einer professionellen Vermarktung. Besonders wichtig sind:
- realistische Einordnung nach Lage, Zustand und Energiekennwerten
- Prüfung vergleichbarer Verkäufe und aktueller Nachfrage
- verständliche Darstellung von Modernisierungen und Potenzialen
- hochwertige Objektpräsentation mit Fotos, Grundrissen und digitaler Vermarktung
- professionelle Preisstrategie statt reiner Wunschpreislogik
Makler-Tipp: Käufer haben 2026 wieder mehr Auswahl und vergleichen genauer. Verkäufer sollten deshalb nicht nur den höchsten Angebotspreis ansetzen, sondern den Preis wählen, der Nachfrage erzeugt und zur tatsächlichen Finanzierungssituation der Zielgruppe passt.
Häufige Fragen zum Immobilienmarkt Krefeld
2026 liegen Eigentumswohnungen je nach Quelle bei etwa 2.430–2.660 €/m². Häuser liegen im Durchschnitt bei etwa 3.320–3.350 €/m². Der konkrete Wert kann jedoch deutlich abweichen, insbesondere durch Lage, Baujahr, Zustand, Energieeffizienz und Grundstücksgröße.
Als grobe Orientierung liegen Häuser in Krefeld 2026 bei rund 3.300 €/m². Amtlich ausgewertete Weiterverkäufe zeigen für 2025 je nach Haustyp unterschiedliche Medianwerte: freistehende Häuser 3.578 €/m², Doppelhäuser 3.333 €/m², Reihenendhäuser 2.915 €/m² und Reihenmittelhäuser 2.968 €/m².
Eigentumswohnungen liegen 2026 je nach Datenquelle ungefähr zwischen 2.430 und 2.660 €/m². Neue oder sehr gut gelegene Wohnungen können deutlich darüber liegen, ältere Wohnungen in einfacheren Lagen entsprechend darunter.
Zu den gefragten und wertstabilen Wohnlagen zählen unter anderem Bockum, Verberg, Traar, Hüls, Uerdingen, Forstwald, Fischeln und Linn. Die Preisniveaus unterscheiden sich jedoch deutlich, weshalb eine Bewertung immer stadtteil- und objektbezogen erfolgen sollte.
Ja, wenn der Angebotspreis realistisch angesetzt wird. Die Zahl der Kauffälle ist wieder gestiegen, aber Käufer prüfen genauer und reagieren sensibel auf überhöhte Preise. Gute Vorbereitung, marktgerechte Bewertung und professionelle Vermarktung sind deshalb entscheidend.