So heizen Sie im Winter richtig!

3 Min.

Dieser Beitrag wurde am 10. Januar 2020 veröffentlicht und könnte veraltete Informationen enthalten.
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In Ihrem Zuhause soll es richtig schön warm sein, weil es draußen eisig kalt geworden ist? Wenn die Jahresabrechnung für die Heizung kommt, folgt der Schock über die hohen Kosten. Denn Heizen verbraucht ganze 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt. Es ist jedoch ganz einfach mit ein paar Tipps die Heizkosten niedrig zu halten und dabei gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun.  

Eine moderne Lösung zur Reduzierung der Heizkosten stellen intelligente Thermostate dar. Sie führen zu der Regelung des Heizwasserdurchsatzes. So wird mehr Wasser durchgelassen, wenn die Außentemperatur sinkt und es wird mehr Wärme in den Raum hineingegeben. Durch neuwertige Thermostate ist es möglich direkt einzustellen, welche Temperatur zu welcher Uhrzeit in den Räumen vorherrschen soll. Das Verwenden von Thermostaten ist mit einem hohen Komfort und großen Vorteilen verbunden.  Es kann festgelegt werden, dass in den Abendstunden Energie eingespart wird, während es morgens mit dem Aufstehen im Badezimmer schon warm ist. Thermostate lassen sich zusätzlich ganz bequem über eine App bedienen. Heutzutage existieren sogar Thermostate, die den Wetterbericht hinzuziehen, um die richtige Temperatureinstellungen vorzunehmen.

Auch durch Sanierungsmaßnahmen gelingt es die Heizkosten eines Hauses zu reduzieren. Ein alter Heizungskessel, der über 15 Jahre in Betrieb ist, verbraucht deutlich mehr Energie als ein neuwertiger. Dies lässt sich durch die alte Technik erklären, die natürlich hinter der neuen Technik zurückliegt. Mit einem neuem Heizungskessel können im Vergleich zu einem alten Kessel Ersparnisse von bis zu 30 Prozent verzeichnet werden. Ebenso können Modernisierungen an Fenstern und Türen dazu beitragen, den Energieverbrauch in einer Immobilie niedrig zu halten. Diese verspröden nämlich im Laufe der Jahre immer mehr. Hierdurch kann Außenluft unkontrolliert einströmen. Es ist immer ratsam die alten Dichtungen durch neue Dichtungen auszutauschen. Idealerweise wird noch eine Isolierung am unbeheizten Dachboden vorgenommen. Ein Raum, der beheizt ist, kann seine Wärme nämlich an obere, nichtbeheizte Räume verlieren. Das betrifft auch Kellerräume. Damit es nicht zum Verlust der Wärme an den Keller kommt, sollte die Kellerdecke mit Dämmplatten versehen werden.

Richtiges Heizen ist vor allem bewusstes Heizen. Dafür ist es wichtig, dass man die Räume auch nicht überheizt. Viel besser ist es nur auf 20 Grad zu heizen. Im Schlafzimmer sollten sogar nur Temperaturen zwischen 17 und 18 Grad vorherrschen, damit auch für einen guten Schlaf gesorgt ist. Es ist nicht nötig, dass Sie zuhause frieren. Das übermäßige Heizen ist aber häufig gerade der Grund, warum man friert. Wenn die Räume überheizt sind, führt das dazu, dass der Körper sich den Temperaturen anpasst und nicht registriert, dass es zu warm ist.

Weiterhin ist darauf zu achten die Heizkörper nicht zu verdecken und Rollläden während der Schlafenszeit runter zu fahren. So kann der Wärmeverlust über Nacht verhindert werden. Wer keine Rollläden besitzt, sollte in Erwägung ziehen diese zu beschaffen. Anstatt das Fenster permanent zu kippen, ist Stoßlüften natürlich sinnvoller.

Schließlich wird durch das richtige Heizen und Lüften auch verhindert, dass sich Schimmel in den Räumen bildet. Deswegen sollte niemals aufs Heizen und Lüften verzichtet werden. Wer glaubt hier Kosten sparen zu können, muss im Zweifelsfall noch höhere Kosten tragen, wenn es zur Schimmelbeseitigung kommen sollte.

Möchten Sie wissen, ob sich die energetische Sanierung oder der Austausch Ihrer Heizungsanlage vor dem Hausverkauf lohnt? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © AndrewLozovyi/Depositphotos.com

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